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Privilege-Sharing
Hoffnung durch
Teilen

Die Armut in Indien ist erschütternd: Tausende leben auf der Straße, leiden an Hunger und Krankheiten wie Lepra oder Malaria. Trotz dieser harten Lebensumstände gibt es immer wieder Momente gegenseitiger Hilfe.

 

Als der Zürcher Fotograf Kurt Sauter Mitte der 1990er Jahre Kalkutta besuchte, berührte ihn das Leid der Menschen zutiefst. Gemeinsam mit Freunden aus der Schweiz begann er, Privilegien zu teilen – mit Geld, Zeit und persönlichem Einsatz. So entstand "Privilege-Sharing", eine Bewegung, die direkt und unbürokratisch dort hilft, wo sie gebraucht wird.

 

Anfangs versorgten Freiwillige die Ärmsten mit mobilen Küchen, medizinischer Hilfe und Unterricht für Straßenkinder. Über die Jahre wuchs die Unterstützung: Menschen aus der Schweiz, Deutschland, Lettland, England, Holland und Indien brachten sich mit ihren Fähigkeiten ein: Köch*innen, Lehrer*innen, Ärzt*innen, Künstler*innen und viele mehr.

 

Seit 2004 liegt der Fokus auf dem Dorf Janpur in Bihar. Hier wurde eine Schule für 150 Kinder gebaut, die sonst keine Bildungschancen hätten. Doch "Privilege-Sharing" wirkt auch über Indien hinaus – zum Beispiel in Bangladesch, Lettland und der Schweiz.

 

Die Philosophie bleibt: Teilen ohne Erwartung, jenseits von Religion und Politik. Glück entsteht nicht durch Regeln, sondern durch Mitgefühl und Demut. Nur ohne Zwang kann eine Blume blühen – und so verbreitet sich diese Idee weltweit, getragen von unzähligen selbstlosen Menschen, Danke!

 

Denn das Grundrecht aller Lebewesen ist es, glücklich zu sein.

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